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Negative
Interview mit Jonne Aaron [09/2005]


Mit ihrer zweiten Single "Frozen To Lose It All" von ihrem Debütalbum "Sweet And Deceitful" gaben die finnischen Youngsters von NEGATIVE auf ihrer ersten Headlinertour in Deutschland auch ein Konzert in der Bochumer Zeche. Gelegenheit für mich, mit dem smarten Sänger Jonne Aaron, wenn auch ein kurzes, dafür aber entspanntes Interview im Nighliner zu führen.

Die erste Frage, die überhaupt gestellt wurde, kam von Jonne, der wissen wollte: "Möchtest du rauchen?" Und dann über mein "Nein" sichtlich erleichtert war. Warum? Erfahrt ihr später. Ihr könnt es euch wahrscheinlich schon denken.

Uli:
Wie läuft die Tour?

Jonne:
Die Tour läuft wirklich fantastisch, wir sind sehr zufrieden. Die Konzerte sind hervorragend besucht und die Fans sind einfach crazy. Hier in Deutschland macht es so richtig Spaß zu touren...

Uli:
Wie ist denn so euer Touralltag, wie läuft er ab?

Jonne:
Ja, was machen wir? Wir fahren im Nightliner von Ort zu Ort, relaxen, machen die Soundchecks, und haben abends tierischen Spaß auf der Bühne. Nach dem Konzert besuchen dann die meisten der Band und die Crew lokale Clubs. Ich bleibe meist hier in meiner eigenen Bar (zeigt herum), denn hier wird Gott sei Dank nicht geraucht, denn es schadet wirklich meiner Stimme, trinke ein paar Bier und dann war's das auch schon.

Uli:
Erzähl mir etwas über eure Bandhistory, wie alles begann.

Jonne:
Wir starteten zu dritt in Tampere, später kamen dann nach und nach die anderen hinzu, zuletzt unser Keyboarder Snack. Sir Christus kam von einer Band namens BLOODPIT, er brachte den Rock'n'Roll mit. 2002 war es dann soweit, wir unterschrieben unseren ersten Plattenvertrag und nahmen unser erstes Album "War Of love" auf, das noch sehr roh klang. Wir tourten in jedem Winkel Finnlands herum. Ja, und nun haben wir unser zweites Album herausgebracht, produziert von TT Oksala (HIM, THE 69 EYES, LORDI) und dieses Album spiegelt den wahren Sound von NEGATIVE wider. Kraftvoll, mit einem leicht melancholisch nordischen Touch.

Uli:
Wo liegen eigentlich eure musikalischen Wurzeln?

Jonne:
Definitiv in den 80ern: WASP, MÖTLEY CRÜE, HANOI ROCKS und den GUNNERS...

Uli:
Wie war das nochmal mit Japan?

Jonne:
Ein paar japanische Fans haben uns beim Q-Stock Festival gefilmt, dieses Material dann einer japanischen Plattenfirma zugeschickt und so kam das dann alles ins Rennen und wir hatten Gigs in Japan, wo auch unsere erste CD veröffentlich wurde.

Uli:
Wie unterscheiden sich die östlichen von den westlichen Fans?

Jonne:
Japanische Fans sind sehr höflich und nett, sind während der Show sehr diszipliniert und die Präsente bekommst du vor oder nach der Show. Nicht so wie hier, wo die Fans dir alles während des Konzertes auf die Bühne werfen... BHs, Höschen, die europäischen Fans sind eher crazy, gehen mehr aus sich heraus, haben mehr Fun.

Uli:
Wie läuft bei euch das Songwriting ab?

Jonne:
Ich schreibe die Texte, Larry macht die Musik und den Rest - das Arragement - macht die Band dann hinterher zusammen im Kollektiv.

Uli:
Warum der Name NEGATIVE?

Jonne:
Zu Beginn hatte die Band den Namen ANITA. Ich wollte damit die Mutter eines Freundes ärgern, mit dem ich früher immer rumhing, was ihr nicht passte, weil sie der Meinung war, ich hätte einen schlechten Einfluss auf ihren Sohn. Später dann benannte ich die Band in NEGATIVE um. NEGATIVE deshalb, weil ich hier die Möglichkeit habe, meine negativen Stimmungen zu verarbeiten, meine Launen auszuleben. Es ist für mich eine Art Ventil.

Uli:
Believe in your dreams...

Jonne:
Schon in jungen Jahren... (lacht) Ich bin immer noch jung, aber schon im zarten Alter, damals in der Schule, wollte ich was anderes machen. Schule interessierte mich nicht, machte mir keinen Spaß, außer Musik und Kunst. Mein großes Ziel war es schon immer Musik zu machen, sei es um jeden Preis, auch wenn ich dabei draufzahle und nichts habe. Mein Leben möchte ich so leben, wie ich es will. Wie schon gesagt, die Musik ist für mich eine Art Ventil oder auch Tagebuchersatz, so dass ich nicht abdrifte oder was Dummes tue, hier kann ich sein wie ich will. That's it...

Uli:
BRD - Markt für NEGATIVE?

Jonne:
Ich kann es dir gar nicht mal sagen, aber ich denke doch. Obwohl ich nicht einmal die Verkaufszahlen kenne...

Uli:
"Hey Hey My My, Rock'n'Roll can never die" - warum habt ihr gerade dieses Stück von NEIL YOUNG gecovert?

Jonne:
Ja, es gefiel uns schon immer und ich denke, es spiegelt den Spirit der gesamten Musik wieder: Rock'n'Roll wird niemals sterben.

Uli:
Was macht ihr nach eurer Deutschlandtour?

Jonne:
Wir werden noch ein paar Gigs in Finnland spielen und dann mit neuem Songwriting für unsere nächste CD beginnen, und ich denke, dass wir im nächsten Jahr wieder bei euch touren werden, worauf wir uns schon sehr freuen.

Uli:
Jonne, letzte Frage, denn es ist schon recht spät. Vom Club, ins Rampenlicht, ins Stadion: Auf welchem Rang dieser Skala befindet ihr euch momentan?

Jonne:
(lacht) Natürlich im Club, dreh dich doch mal herum und schau nach hinten, da steht die Zeche, der Club...
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Interview mit Jonne Aaron, 28.04.2004



Ich glaube an eine Bestimmung


M: Es hat eine Weile gedauert, dieses Interview zu arrangieren, ihr wart sehr beschäftigt. Letzte Woche habt ihr ja auch in Japan gespielt, wie war’s dort?



J: Es war grossartig! Da waren so viele Fans, und es war schön zu sehen, dass sie uns gefunden haben. Das Konzert war ausverkauft, und wir hatten einfach eine grossartige Zeit. Die Menschen dort sind so nett.



M: Ihr wart dort ja schon berühmt, bevor ihr überhaupt irgend etwas veröffentlicht hattet. Hast du eine Ahnung, wie das kommt?



J: Ich weiss nicht, ist schwer zu sagen. Vielleicht durch das Internet. Informationen verbreiten sich heutzutage so schnell. Es ist so einfach, etwas zu finden. Wenn einer was findet, zeigt er oder sie es einigen Freunden, das ist wie eine Schneeball-Reaktion. Es war grossartig zu sehen. Das war nun unser zweiter Trip nach Japan. Der erste war nur Interviews und einige Akustik-Sessions. Und während dem letzten, letzte Woche, haben wir dort gespielt. Ich liebe es, auf der Bühne zu sein, dass ist das Wichtigste für mich. Und natürlich machen wir auch Promotion, und ich mag es, mich zu unterhalten.



M: Schön, dass die Dinge so gut voran gehen. Wie sieht es denn mit anderen Ländern aus, gibt es irgendwelche Pläne, auch in anderen Ländern zu veröffentlichen oder zu touren, wie z. B. in Deutschland?



J: Ja, ich denke, wir werden das zweite Album auch in Deutschland veröffentlichen. Vielleicht, aber ich denke, es ist noch ein Wenig früh, um darüber zu sprechen. Alles was ich sagen kann ist, habt Geduld. Denn es gibt noch ein paar Dinge, die noch nicht geregelt sind. Aber ich bekomme viele Emails aus Deutschland, und aus aller Welt.



M: Deine Mailbox platzt sicher ständig aus allen Nähten.



J: Ja, die läuft immer über. Aber es ist so toll, dass Fans uns gefunden haben. So viele haben uns geholfen, wir wissen das wirklich zu schätzen, Vielen Dank!



M: Ihr arbeitet gerade intensiv an eurem 2. Album.



J: Ja, wir waren ungefähr 3 Monate im Studio, und davor haben wir geprobt, und ich habe Songs mit Larry geschrieben, ungefähr 2 Monate. Der ganze Prozess hat bis jetzt ungefähr 6 Monate gedauert.



M: Dieses Mal habt ihr wesentlich weniger Zeit, als für euer 1. Album. Steht ihr dadurch diesmal mehr unter Druck?



J: Sicher, ein Wenig, weil wir wussten, das wir dieses nächste Album in sovielen verschiedenen Ländern wie möglich veröffentlichen werden, und es werden eine Menge mehr Leute hören. Es ist vielleicht ein wenig seltsam, wenn du bei dir zuhause einen Song schreibst, und vielleicht ein Jahr später irgendwo anders spielen wirst.



M: Macht dich das nervös?



J: Nein. Sicher bin ich immer nervös bevor ich auf die Bühne gehe, vor den Shows, aber daran denke ich nicht, wenn ich einen neuen Song schreibe. Es kommt dann einfach aus mir heraus, und ich denke an nichts, ich bin nur so aufgeregt dann, so „Oh, das klingt toll“ (tut, als ob er Gitarre spielt)



M: Einige Bands haben sich darüber beschwert, dass – besonders bei den ersten Alben – die Plattenfirmen versuchen, zu viel Einfluss zu nehmen, und nicht genug Freiraum für Kreativität lassen. Habt ihr sowas auch erfahren?



J: Ich glaube, wir sind in einer sehr guten Situation, weil wir bei einem kleineren Label hier in Finnland sind, das ist nicht so international. Und eigentlich haben wir total freie Hand zu tun, was immer wir wollen. Natürlich haben sie uns etwas vorgegeben, aber wir müssen das nicht machen, wenn wir nicht wollen.



M: Das hört sich wirlich gut an.



J: Yeah, das ist wirklich gut, denke ich. Wenn du dir das 2. Album anhörst, kannst du hören, dass ich es nicht abwarten kann. Du kannst hören, dass wir wirklich nur das gemacht haben, was wir wollten.



M: Was können wir von dem neuen Album erwarten, wie wird es sein?



J: Der Sound ist grösser, und die Songs passen besser zusammen als die auf dem ersten Album. Denn die Songs vom ersten Album wurden über einen langen Zeitraum geschrieben. Die ersten vielleicht in 98/99, oder sogar in 97, und wir haben alle Songs für dieses Album jetzt geschrieben, ausser einem, der älter ist.



M: Ist es einer, den ihr schonmal gespielt habt?



J: Nein, wir haben den noch nicht gespielt. Aber wir haben ein Demotape damit gemacht in 99. Es geht so: „ She makes me feel, my heart is creeping...“ Dieses Demo kann man nicht im Internet oder sonstwo finden. Nur ich hab es zuhause, und einige Bandmitglieder.



M: Dann können wir ja neugierig sein. Wann wird das Album draussen sein?



J: In Finnland werden wir es nächsten Herbst veröffentlichen. Und die Single „Frozen To Lose It All“ wird am 19. Mai rauskommen.



M: Wie du vorher schon gesagt hast, hast du schon vor langer Zeit angefangen, Songs zu schreiben, als du noch sehr jung warst. Was hat dich zur Musik gebracht, was hat dich inspiriert? Wolltest du immer schon Musik machen?



J: Ja, ich glaube, das war durch meine Akustik-Gitarre – weisst Du, meine Freunde haben sich für Mädchen interessiert, aber wenn ich meine Gitarre hatte, war sie mein Mädchen. Aber es war auch eine Möglichkeit – und das ist es immer noch – meine Gefühle auszudrücken, und all die schlechten Gefühle rauszulassen, und einige gute ebenfalls. Weisst du, wenn du wirklich beeindruckt von was bist, oder neue Leute triffst...



M: Wie Tagebuch schreiben?



J: Yeah! Das ist wie Tagebut schreiben für mich. Es ist nicht nur „oh, ich muss neue Songs schreiben“ – so kann ich das nicht. Es ist eher, das die Gitarre dann ein Teil von mir ist, wenn ich neue Songs schreibe. Es ist einfach so, dass ich das tun muss, das ist so natürlich für mich. Als ich etwa 12 Jahre alt war habe ich festgestellt, dass ich meine eigenen Songs machen kann. Ich war so fasziniert, und das bin ich immer noch, wenn ich neue Songs schreibe, und neue Ideen habe.



M: Ich bin ziemlich sicher, dass man das auf dem finalen Resultat hören kann, ob jemand wirklich Musik machen will.



J: Ja, und das ist nicht so glamurös, es muss einfach aus deinem Herzen kommen.



M: Wie bist du schliesslich auf die anderen gestossen, wart ihr schon vorher Freunde?



J: Seit wir angefangen haben zu spielen, war ich immer mit Jay zusammen, unserem Drummer. Wir haben uns in 97 getroffen, wir waren in der gleichen Klasse. Und ziemlich direkt danach kam Antti – eigentlich war er unser Fan -



M: Oh, ja, er hat mal gesagt, er sei der „grösste Fan der Band“



J: Ja, es ist die gleiche Situation wie bei Metallica. Aber ich will uns jetzt nicht mit Metallica vergleichen, denn sie sind (hält die Hände hoch) und wir sind noch (hält die Hände weiter runter)



M: Aber ihr werdet ja ständig grösser.



J: Ja, wir wachsen. Aber, ich traf Jay, und er war ein Basketballspieler, und recht talentiert. Und ich habe zu ihm gesagt „sollen wir spielen, und eine Band gründen?“ Dann, ein Jahr danach, in 98 oder 99, kam Antti dazu, und dann Larry und Christus. Und nun haben wir ein neues Bandmitglied, Snack.



M: Ja, ich habe gelesen, dass er der Band nun offiziell beigetreten ist



J: Ja, er hat mit uns seit letztem Juhannus (Mittsommer) gespielt. Jetzt ist er ein offizielles Mitglied. Und das ist sehr gut, er bringt eine Menge mit ein in das neue Album. Als ich angefangen habe, Songs für dieses Album zu schreiben, wussten wir, dass es da auch ein Keyboard geben wird.



M: Wer hat die Keyboards für das erste Album gespielt, ein Freund, oder ein Gastmusiker?



J: Musiker und Freund, beides. Du meinst Jan Wessman, der auf dem ersten Album gespielt hat? Es gab einige Keyboard-Parts da. Er ist sehr talentiert.



M: Gibt es irgendwelche Pläne für Soloprojekte?



J: Nein, ich denke, das hier wird einen Grossteil meiner Zeit und meines Lebens in Anspruch nehmen. Ich bin nicht interessiert an irgendwelchen Soloprojekten. Natürlich ist es manchmal erfrischend, etwas Neues auszuprobieren – ich hab z. B. diesen einen Song (Tahdon rakastella sinua) für das Album „Jalometalla“ gesungen letzten Sommer. Aber ich plane keine Solokarriere, denn diese Band ist wie eine Familie für mich – nicht wie Kelly Family, oder Hanson – (lacht) oder sonst irgendein Projekt dieser Art. Aber die anderen Jungs sind so wichtig für mich. Es ist schwer, mir vorzustellen, dass ich eines Tages alleine auf der Bühne wäre. Ich denke, dann würde ich mich nackt fühlen. Ich fühle mich so sicher, wenn ich sehe das da Christus ist, und Larry und Antti.



M: Welches ist der persönlichste Song, den du je geschrieben hast?



J: Natürlich sind sie das alle. Es ist schwer zu sagen, es hängt ein wenig vom Moment ab. Vielleicht gerade – in Japan haben wir „Naive“ gespielt, vielleicht der, ich denke, der ist gut. Sie sind es alle, es ist so schwer, einen bestimmten zu nennen, weil sie alle wie Kinder für mich sind. Dann wären die anderen Songs eifersüchtig, wenn ich einen nenne (lacht). Natürlich mag ich Balladen, und „Still Alive“, vielleicht der. Der Text ist so nackt, er ist schwer misszuverstehen, er ist so klar.



M: Es gab einen anderen Text in der Demoversion.



J: Ja, das stimmt. Aber ich denke, ich sehe noch nicht so alt aus, denn die alten Lyrics waren „I look like old, but still I’m young“. Und als wir im Studio waren, wollte ich etwas mehr Gefühl darin haben. Deshalb habe ich sie verändert. Es hat sich nicht richtig angefühlt vorher. Also habe ich die andere Zeile ausprobiert, und es hat sich besser angefühlt. Deshalb habe ich es verändert.



M: Hast du einen Lieblingssong von einer anderen Band, oder einem anderen Künstler, den du besonders magst?



J: Momentan? „Love Is Only A Feeling“ von The Darkness – Meinst du jetzt gerade, einen neuen Song, oder generell?



M: Vielleicht so etwas wie einen Klassiker für dich?



J: Ah, yeah! „November Rain“ von Guns’n’Roses. And Aerosmith, „Crazy“ und „Crying“, und „Dream On“. Die sind toll. Es gibt eine Menge schöner Songs.



M: Um jetzt zu dir zurückzukommen, der Erfolg kam recht aprupt, mit dem Album. Natürlich hattet ihr vorher schon lange gespielt, aber dann gab es ein das Album, eine #1 Single, und auch das Album war in den Top 5...



J: Ja, das alles ist recht schnell passiert.



M: Hat das irgendwas verändert? Gibt es irgendwas, das nun leichter geht, oder schwieriger?



J: Ich war immer nervös wegen der Interviews und allem. Ich war immer sehr schüchtern, und bin es immer noch. Aber nicht mehr so sehr. Ich muss mich immer und immer wieder zeigen, auf die Bühne gehen und interviews geben. Vielleicht bin ich an der Sache gewachsen, und wir alle in der Band sind mit dem Publikum daran gewachsen. Irgendwie war es auch sehr natürlich. Natürlich waren wir zuerst sehr überrascht.



M: Ist es manchmal auch schwierig für dich, auszugehen, z. B. das Mädchen vor deiner Wohnung warten, oder auf dich losstürmen, wenn sie dich in der Stadt sehen?



J: Ja, das war es, aber nicht mehr. Ich habe mich daran gewöhnt. Weisst du, ich lebe meinen Traum: Ich habe davon geträumt, in einer Band zu spielen, und ein „Rockstar“ zu sein (lächelt) seit ich 12 war und angefangen habe, Gitarre zu spielen. Also lebe ich jetzt meinen Taum. Und nichts hat sich verändert.



M: Das ist grossartig!

Was ist das Verrückteste, das ein Fan jemals gemacht hat?



J: Ich weiss nicht, was das Verrückteste war, aber ich war überrascht, dass ich Unterwäsche auf die Bühne bekam. Darüber war ich wirklich überrascht. Aber, es ist sehr süss und lieb, wenn da Fans sind, die uns etwas geben, oder Bilder von oder für uns zeichnen. Es ist immer lustig. Ich weiss nicht, es passieren eine Menge verrückter Dinge.



M: Was ist das Verrückteste, dass du jemals gemacht hast? Ich spreche nun nicht von dem Fernseher... (Anmerkung: letzten Sommer hat Jonne einen Fernseher aus einem Hotelfenster geworfen)



J: Ich denke, das war nicht verrückt, das ist normal (lacht)

Es war ein Witz, und natürlich war ich ein wenig betrunken. Wir sind so – alles passiert ständig, wenn wir auf der Strasse sind. Aber verrückteste Sache – ich weiss nicht, ist schwierig zu sagen, vielleicht später, ich denke darüber nach.



M: Ok. Was ist das Schönste, das ein Mädchen jemals für dich getan hat?



J: Als ich etwa 6 oder 7 war haben wir dieses Spiel gespielt, wo du jemanden fangen und dann küssen musst. Ich war in ein Mädchen verliebt, und sie versuchte mich zu fangen. Dann habe ich so getan, als ob es ein Unfall war, und ich hinfiel...



M: Okay...



J: Also kam sie und küsste mich, und ich tat so „Oh, nein, nein, nicht, nicht, lass das!“ Aber innerlich wollte ich das mehr als sonst etwas auf der Welt! Das war vielleicht die schönste Sache, dass sie mich geküsst hat. Sie hat mich geküsst! Und ich bin sehr romantisch, weisst du, ich liebe romantische Filme und sowas.



M: Das führt direkt zur nächsten Frage: was würdes du tun, um einem Mädchen eine Freude zu machen?



J: Vielleicht eine Serenade auf der Akustik-Gitarre spielen, und mit einem Boot auf einen See rausrudern, an einem Sommerabend, so etwas. Vielleicht essen wir ein paar Erdbeeren, und hören der Natur zu, yeah.



M: Bist du auch sportlich? Magst du irgendwelche Sportarten?



J: Ja, denn ich bewege mich viel auf der Bühne. Ich mag es, mich zu bewegen, also denke ich, es ist gut, die Kondition zu bewahren. Und im Sommer mag ich radfahren, und manchmal jogge ich auch. Aber ich war recht faul mit diesen beiden Sachen. Ich mag auch Fussball spielen. Nicht ernsthaft, nur so zum Spass, mit Freunden. Ich habe auch Eishockey gespielt, als ich jünger war. Aber die Musik nimmt eine Menge Zeit in Anspruch, ich bin immer im Studio, probe, oder bin auf Tour.



M: Welche Person, tot oder lebendig, würdest du gerne mal treffen?



J: Vielleicht Curt Cobain.



M: Gibt es einen besonderen Grund dafür?



J: Weil er der Grund ist, warum ich angefangen habe, Gitarre zu spielen, und meine eigenen Songs zu schreiben. Yeah, Curt Cobain, denke ich. Und vielleicht Elvis Presley, das wäre grossartig. Aber du meinst, nur einen? Wenn ich wählen müsste, dann Curt Cobain.



M: Was machst du, wenn du traurig bist?



J: Ich schreibe neue Songs. Und manchmal weine ich. Aber wenn ich traurig bin, spiele ich Gitarre, definitiv.



M: Das heitert dich wieder auf?



J: Ja, und weisst du, es ist das einzige Gefühl, bei dem ich neue Songs schreiben kann. Denn wenn ich glücklich bin, kann ich das nicht – natürlich kann ich das dann auch, aber vielleicht hören sich die Songs dann zu fröhlich an. Natürlich gibt es immer Hoffnung in all unseren Songs, das kannst du hören. Aber es ist das beste Gefühl, wenn du so richtig traurig bist, um neue Songs zu schreiben.



M: Gibt es irgendetwas, dass dich so richtig wütend macht?



J: Gewalt! Ja, natürlich. Und Rassismus. Das ist die Nr. 1! Vielleicht kannst du die Gewalt rausnehmen, und Rassismus nehmen. Ich habe eine Menge Leute aus aller Welt getroffen, und sie alle waren nett und freundlich, und es ist total egal, wie du aussiehst, oder wo du herkommst.



M: Ja, das ist richtig, das kann sich sowieso niemand aussuchen.



J: Ja, richtig, und – ah, ok (lacht) das macht mich wirklich wütend.



M: Ja, das kann ich sehen. Was muss dann jemand machen, der dir einen Gefallen tun will?



J: Vielleicht lächeln, oder zum reden kommen, oder so irgendwas. Es ist immer schön, wenn jemand lächelt, das gibt Dir ein gutes Gefühl. Oder vielleicht Witze, ich mag Witze.



M: Ich bin ein wirklich miserabler Witze-Erzähler...



J: (lacht) ok, du musst keinen erzählen.



M: Was ist das letzte Buch, das du gelesen hast?



J: Ich lese nicht soviel, aber ich lese gerade die englische Version der Curt Cobain Journale. Es wurde aus seinem Tagebuch genommen, das ist wirklich interessant. Und ansonsten – ja, ich habe ein Buch mit Geistergeschichten gelesen, ich liebe Geistergeschichten. Da gab es übernatürliche Erfahrungen von verschiedenen Leuten, das war sehr interessant. Aber jetzt lese ich das Curt Cobain Buch.



M: Bist du abergläubisch?



J: Nein, ich bin nicht abergläubisch. Aber ich glaube daran, dass es eine Bestimmung gibt, oder eine grössere Kraft, die uns zusammenbringt und führt. Daran glaube ich. Weil wenn ich verzweifelt oder unglücklich bin, rede ich manchmal mit jemandem (zeigt nach oben) den ich nichtmal sehen kann. Das lässt dich besser fühlen. Und natürlich fühlst du dich dann nicht so alleine.



M: Sammelst du etwas?



J: Ja, ich habe leere Bierdosen gesammelt. Ich habe fast 2000 verschiedene Dosen.



M: Nur Bierdosen?



J: Und vielleicht einige Soda und Mineralwasser-Dosen, verschiedene.



M: Eine grosse Sammlung.



J: Ja, aber die sind irgendwo, ich werde sie nicht in ein Regal stellen oder so. Ich hatte die gesammelt, aber ich habe damit aufgehört, als ich 13 oder 14 war, und angefangen hatte, Gitarre zu spielen.

Und nun sammle ich diese Armbändchen, ich bekomme viele von Fans geschenkt.



M: Wo siehst du dich selbst in 10 Jahren?



J: Hoffentlich irgendwo in Europa – oder hier – auf der Bühne.



M: Ok, das waren meine Fragen. Wir hatten eine übersprungen, die verrückteste Sache, die du gemacht hast. Hast du jetzt irgendeine Idee?



J: Immer noch keine Idee.



M: Vielleicht bist du zu nett, und hast nichts verrücktes gemacht?



J: Ah, ich habe viele verrückte Dinge gemacht. Aber ich glaube an Engel, einen Beschützer.



M: Aber das ist nicht verrückt



J: Aber da war diese eine Frage, ob ich abergläubisch bin. Aber verrückte Sache, hmm (denkt nach) das ist so schwierig zu sagen.



M: Dann lassen wir die einfach aus...



J: Vielleicht ist es das Verrückteste, das wir angefangen haben zu spielen. All das, was dann passiert ist. Als ich 10 oder 11 war, war He-Man mein grösster Held. Kennst du den?



M: Ja, meine kleine Schwester hatte all diese Figuren.



J: „Masters of the Universe“ – Ich hatte nur eine. Aber mein Freund hatte die, und die Burg dazu, und ich war traurig, weil ich das nicht hatte. Und ich war sportlich. Aber mein gesamtes Leben hat sich verändert, als ich mir zum ersten Mal die Gitarre nahm. Dann erkannte ich, dass das etwas war, das ich noch nie vorher gefühlt hatte. Das Gefühl war so riesig. Ich wusste sofort, in diesem Moment, dass das die Sache ist, die ich machen möchte. Es hörte sich so wunderschön an, der Klang der Gitarre



M: Also scheint das deine...



J: ...meine verrückteste Sache zu sein.



M: Nein, ich meinte eher, deine Bestimmung.



J: Ja, deshalb glaube ich an Bestimmung.




Die Bilder dazu könnt ihr euch jetzt hier anschauen :-)

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Hier ein kleiner Ausschnitt aus einer Ausgabe vom Stalker. Dort gibt es den 2. Teil des Finnland Specials, in dem ein Interview mit Jonne drin ist. Enjoy ;-) (Thanx to Kim)

Tampere


Finnlands drittgrößte Stadt, Tampere, ist zwischen zwei wunderschönen Seen etwa 180 km von Helsinki gelegen und ist eine Oase für Leute die gerne trinken. Es ist unmöglich, alle Bars, Clubs und Restaurants der Stadt aufzuzählen. Vielleicht ist das der Grund, warum Jonne Aaron, Sänger der neuen, viel versprechenden Rockband Negative, trotz seiner jungen Jahre schon exzessive Erfahrungen im Nachtleben von Tampere vorweisen kann. Die kleine und idyllische Bar Amadeus (tammelan puistokatu 34) ist besonders unter Musikern sehr beliebt. "Tagsüber schaue ich mal auf einen Kaffee rein und abends auf ein Bier oder auch ein paar mehr", sagt Jonne. Die Jukebox spielt alles von den 70ern bis heute. Auf der kleinen Bühne werden Gigs, Jamsessions und Trinkwettbewerbe veranstaltet. Ab und an gibts auch Filmabende.
Die bekannteste Rockdisko der Stadt, das Doris (aleksanterinkatu 20) ist immer richtig voll, so Jonne, der aber die Groove Bar & Cellar (aleksanterinkatu 22) nebenan bevorzugt. Den wirklich harten Leuten kann man die Bar nicht empfehlen, aber ein paar Bierchen kurz vor der Sperrstunde schmecken hier einfach großartig. Wer sich traut, der kann ruhig mal ein paar Tanzeinlagen auf der Tanzfläche im Keller der Diskohölle wagen!
Der neueste Heavy Metal Club ist das Hellä (hämeenkatu 18), wobei der Name mit Sicherheit nicht für die Musik steht, die dort gespielt wird. "Unser Bassist ist dort einmal von drei Go-Go Tänzerinnen ausgepeitscht worden, nachdem er auf der Bühne eingepennt war. Ihm blieb gar keine andere Wahl, als mit ihnen zu tanzen. Hellä ist die Bar der Bars", lacht Jonne.
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Jonne Aaron & Larry Love
Vernissa, Tikkurila
26.09.2003

Melamory: First of all, I congratulate you with Gold award for "The Moment of Our Love" single.
Jonne & Larry: Yeah, thanks!
M: Did you expect it?
Jonne: No.
Larry: It was our debut single. So it's quite amazing that it's sold gold. It's quite rare when bands get gold singles in Finland. So, it was a surprise for us. But it's nice.
M: It's really sold out, 'cos I can't find it.
Jonne: Yeah.
Larry: It's now out of sale.
Jonne: And here in Finland albums sale more that singles.
M: You released album "War of Love" in March…
Jonne: Yeah, 28th of March.
M: You've got success quite fast. Did you think that when you released an album you would become stars?
Larry: Of course that was just a fantasy of ours.
Jonne: We had been dreaming.
Larry: We had thought about it for two years.
Jonne: …dreaming for two years.
Larry: …in our rehearsal room. It's always surprising when your dreams come true.
M: As far as I know you started quite long ago.
Jonne: Yeah, in 1997. Then I met Jay, our drum player. In high school.
M: So why did you record your album only this year, four years later?
Jonne: Because big record companies said it's not gonna work out.
Larry: And we have been playing with this group only for two years. There was another guitarist before. Then I came along. Right after that Christus came. So we had to rehearse a lot to get ready for album recording.
M: And you just sent your demo to record companies?..
Jonne: Yeah. And they said "no".
M: And how did you find GBfam?
Jonne: It was an accident.
Larry: We were recording our first single…
Jonne: …Bleeding.
Larry: It's on the record. It was a small label of our friends. We went to Cosmic Studio to record it and there was an owner of GBfam Records, which is now our record company.
M: And how would you describe your music now? Is it glam or what?
Jonne: Emotional rock'n'roll. *smiles*
M: You look so bright and gentle. How do the other teenagers react on you?
Larry: They all think Jonne is a woman.
Jonne: *smiles* Yeah. Then they listen to the album and say: "Nooo, I thought that guy was a woman".
M: Does it heart you?
Jonne: No. I like to look pretty. *smiles*
M: I like it too *blushes*.
Jonne: That's why I use mascara and wear make-up.
M: But how do you see Negative in five years, or in ten years?
Jonne: Hope we're alive. *laughs* I hope we're touring…
Larry: … across the universe.
Jonne: And everyone knows us.
M: And in future are you going to continue in the same way: bright, light?..
Jonne: Yeah! Why not? Well, if we don't get bored.
M: So, you think Negative is for a long time.
Jonne: Yes!
Larry: We've been planning to release outside Finland. In Scandinavia, in Russia…
M: Do you have any contracts already?
Jonne: Yeah. With Playground Music. The album should be released till the end of this year. We have some license deal for…
Larry: Is it for Russia?...
Jonne: *laughs* Oh, we don't know anything about it actually. We just play.
Larry: Yes, we just play and the businessmen take care.
M: "Suosikki" wrote that you want to release your album in Japan. Is it true, or you just have it in your dreams?
Jonne: No, it's serious.
Larry: We already have a contract.
Jonne: I think the album will be released next year there.
Larry: Maybe.
Jonne: *laughs* Yes, maybe.
M: And what are your nearest plans about next album, or single, or maybe video?
Jonne: We are gonna release next single in November. "Still Alive".
Larry: Now we are rehearsing new songs. I think our new stuff is almost ready for the next album. And we have started to record two songs.
M: So you have some ideas about next album already?..
Jonne & Larry: Yes!
M: And what about new video?
Jonne: "Still Alive".
Larry: Yeah.
Jonne: Maybe.
Larry: Yeah, maybe. *laughs* Maybe we will do the video.
Jonne: You know, the plans are open because we're gonna release the first album in Scandinavia, so maybe we're gotta go to Sweden and some other countries that time.
M: And I've heard you're gonna release DVD, aren't you?
Jonne & Larry: No, no!
Jonne: We are not gonna release it.
Larry: We decided that it's too early. We have just released our first album. Maybe after the second album.
M: Well, I was surprised to know about DVD…
Larry: We were also surprised. *laughs*
M: So, it wasn't your idea.
Jonne: No, it was from record company. It was from businessmen.
Larry: They are always thinking about money.
M: Ok. But there're so many bright colourful bands nowadays. Now we can see Technicolor in every magazine. Private Line is in Finland. There's a band The Darkness in England. Does it mean that glam is coming back?
Jonne: Yes, I think it's 80's fashion.
M: And was your own idea to start a band which is so bright and colourful?
Jonne: Yes. My biggest idols are Axl Rose and Michael Monroe.
Larry: We also had this idea when we understood that when people come to see our concerts, they want to see show, they want to see something different. It's nice to do something different, odd.
Jonne: Shining, bright!
Larry: And I don't think this is actually a glam rock. It's a…
Jonne: *laughs* …emotional rock'n'roll.
Larry: It's a combination of many elements.
Jonne: Yes, from 80's and 90's. I've been listening to Nirvana a lot. Curt Cobain is also one of my idols.
M: But do you think is Negative romantic or rocking band?
Jonne: Both. Our songs are sad, sad melodies and verses. In record it's more like love stuff. But when we play on stage it's more rock'n'roll.
Larry: We have these rock guitars but with beautiful melodies and songs, heartbreaking ones.
M: You mentioned Hanoi Rocks. Have you met Mike Monroe?
Jonne: Yes.
M: And how do Hanoi Rocks react on you?
Jonne: They like our band. They say it's a good rock band.
Larry: I think they see themselves young.
Jonne: *laughs* No.
Larry: They have been very polite. They said our record is pretty… fine. They are nice guys.
M: Have they seen you live?
Jonne: Once, Michael Monroe. It was in '99. And he said: "It looks like you've been listening to Nirvana".
M: And what other Finnish bands do you listen you?
Jonne: I like Private Line very much. We made some gigs together. HIM is great band. Well…
Larry: We have many good bands. The 69 Eyes…
Jonne: The Rasmus…
M: Do you like The Rasmus?
Jonne: I'm not listening to the band, I'm not a fan. But they are good. Songs are good.
Larry: I like bands like To/Die/For, Entwine… Sentenced…
M: Charon?
Larry: Yes! I like that kind of stuff, but I think I'm the only one.
Jonne: And I like Troubadour Dave Lindholm. Do you know it? He's like Bob Dilan.
M: And what about some tough stuff like Children of Bodom?
Jonne: No! *rattles*
M: And what non-Finnish bands do you listen to?
Jonne: Like I said Nirvana, Guns N' Roses, Skid Row…
Larry: Alice Cooper…
Jonne: The Rolling Stones…
M: Queen?..
Jonne: Yes! Freddy Mercury is great!
M: And do you know any Japanese bands?
Jonne & Larry: *surprised* No.
M: I supposed you have to. Ok… Haven't you tried to make any covers?
Jonne: I think the only cover is the theme song from "Titanic" movie "My Heart Will Go On".
M: Do you mean your started from your own stuff?
Jonne: No, we played Nirvana. And they I started to write songs. I was 14 or… 13 years old.
Larry: People always say that it's not right when you play cover-songs.
Jonne: I was the worst guitar-player, so I had to start to write my own songs. Anyway, now every one can come to me and tell me that that's not going right.
M: Have you started to write in English?
Jonne: Yeah…
M: Why not Finnish?
Jonne: Well…
Larry: English is a language of rock'n'roll. And of course if we were playing and singing in Finnish, we wouldn't be able to go outside Finland. When you're singing in English, you can go everywhere. There's no limits. Finland is so small place. It's boring to tour around. The same stages all the time.
M: Have you got any invitations outside Scandinavia?
Jonne: Not yet.
M: But tell us, what do you do besides Negative? Are you studying? Or maybe you have to work somewhere?
Larry: No, nobody works. This is our…
Jonne: …life! That's the only thing we wanna do.
Larry: But we do usual things. We go to movies, get ourselves drunk…
Jonne: Yeah. I saw Axel Rose when I was 12 years old and I thought "That's what I want to do, to be rock'n'roll star".
M: And what movies do you like?
Larry: "Interview With the Vampire".
Jonne: I like "Forrest Gump". It's a pretty story, beautiful.
M: And do you read books?
Jonne: No!
M: Why?
Jonne: I don't know. I can't read. *smiles* I'm lazy.
Larry: I've read some. I read a lot of books about other bands.
Jonne: I've read a story of Andy McCoy. It was hard stuff, so I don't want to read anymore.
M: So if you don't study and don't work and only play music… How many rehearsals do you have?
Jonne: Almost every day, when it's possible.
M: Not bad.
Jonne: I'm lazy to read, but I like to make music.
M: And do you use Internet?
Jonne: Yes, for our home site.
M: Do you reply to the e-mails?
Jonne: No… You know, they send a lot of letters…
M: "I love you, I want you"?
Jonne: Yeah. If you give them your finger, they will eat your whole hand. It's impossible to answer everyone. And it's unfair to reply to someone and not to the others.
M: And do you check other sites about Negative? I've found even a Spanish one.
Jonne: Yes. I didn't understand a word there. *laughs* They came to Helsinki when we played in Nosturi and in Stockmann.
Larry: They made all the way from Spain. Crazy people.
Jonne: Nice people. *laughs*
Larry: Crazy and nice. *laughs*
M: In the Internet it's possible to find some songs like "God Like You Style", "My Personal Sensitivity", "Touchless", "Space", "Black Light" and "Heroine". I'd like to know if all of them are your songs.
Jonne: Erm… yeah… Yes. Where did you find them?
M: They can be found in mp3 sharing programs.
Larry: Those are our demos.
M: All of them?
Jonne: Yes.
M: So many!
Jonne: We made three demos before we were singed.
M: Now your manager is Tiina Vuorinen? Does it make your happy?
Jonne: Yeah! We've just started.
M: Did she find you, or you asked her to help you?
Jonne: I think our manager contacted her.
Larry: Our manager is Tommi Liimatainen. Tiina only cares about gigs and makes some promos. She seems like a really tough woman.
Jonne: She may be our mom. *smiles*
Larry: But we have just started working together.
Jonne: I met her at Ruisrock for the first time. This summer.
M: And is it true that you will play with Hanoi Rocks in December?
Larry: That's not sure yet.
M: There's a rumour that you play with Hanoi Rocks in Tavastia on December, 27.
Jonne: We are not gonna play in Tavastia. If we play, we play on New Year in Caribia, in Turku.
Larry: We have another gig in Tavastia in December. It's called "Ruma Klubi".
M: About the gigs… Your tour looks really complete. Aren't your tired?
Jonne: Now I'm tired. My vocal cords are tired. I've lost my voice.
M: Because of many gigs?
Jonne: Yes. And I was so drunk on Tuesday. We were in Stockholm for some promotion.
Larry: When I'm tired, I think to myself that it's nicer to be here, than in some, you know, normal job. This is what we always wanted to do. That always make me smile.
M: You live in Tampere…
Jonne: Yes.
M: Don't you want to move?
Jonne: Why? Tampere is a nice place.
M: Ok. Finally, what would you like to say to your Russian fans?
Larry: We are coming soon! We're gonna do some fucking rock'n'roll.
Jonne: Do we have fans in Russia?
M: Quite many. Well, more than I could expect.
Larry: So we're starting our war of love soon in Russia, so be ready. War is coming.
Jonne: It's good war, nobody dies. Or maybe Christus, our guitar player. He jumped from the stage.
Larry: Yeah, at Ruisrock. It was awful.
M: And what happened with you in Oulu? Kaista wrote something about scandal there.
Jonne: We wanted to be bad guys. It was just…
Larry: …usual thing that we do when we are drunk.
Jonne: Yeah, after the gigs. After the shows we always want to take some booze.
M: So what did you do there?
Jonne: We… were… just… a little bit of wrestling. We had some fun.
Larry: And then suddenly the TV…
Jonne: *smile* Yeah, I took the TV and dropped it from the window.
Larry: It was amazing when it was flying

We - Melamory, Pascalle and all the members of Crimson Dawn web-team - want to thank Jonne and Larry for being cute and sweet, Negative band for a great gig and Negative management for help



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